Leitbild

Äußeres Erscheinungsbild und Lage

Der Waldorfkindergarten Filderstadt – Bonlanden ist aus dem Gründungsimpuls der Filderklinik entstanden. Zunächst wurde unser Kindergarten 1975 als Betriebs –Kindertagesstätte eröffnet, in der die Mitarbeiter die Möglichkeit hatten ihre Kinder vom Babyalter bis ins Hortalter betreuen zu lassen. Selbstverständlich wurden auch Kinder aus der Umgebung aufgenommen.

Heute sind wir ein eigenständiger Verein der allen Kindern der Umgebung offensteht.

Unser Kindergarten liegt harmonisch integriert zwischen den Gebäuden der Klinik und der Mitarbeiterwohnanlage. Umgeben von dem sich anschließenden Naturschutzgebiet Haberschlaiheide, hinter der sich wiederum ein größeres Waldgebiet erstreckt.

Diese Landschaft ermöglicht unseren Kindern tägliche intensive Naturbegegnungen und Erfahrungen.


Unsere Pädagogik

Der Waldorfkindergarten Filderstadt versteht sich als eine Einrichtung in der sich Kinder wie auch deren Eltern in ihrer Individualität wahrgenommen fühlen. Wir bemühen uns um eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern und alle tragen mit ihren individuellen Fähigkeiten dazu bei, dass sich unser Kindergarten in einem lebendigen Prozess weiterentwickeln kann. In dieser Gemeinschaft wollen wir für die Kinder einen geschützten Lebensraum schaffen, der es ihnen ermöglicht ihre eigene Persönlichkeit zu entwickeln.

Unsere Einrichtung wird von der Anthroposophie Rudolf Steiners getragen, die den geistigen Hintergrund unserer Arbeit bildet. Das Kind steht im Mittelpunkt als geistiges, seelisches und körperliches Wesen. Es bringt eigene Themen und Fragen, Bedürfnisse und Fähigkeit mit. Es ist unsere Aufgabe diese wahrzunehmen, zu erkennen und eine entsprechende Haltung im Umgang zu entwickeln, die dem einzelnen Kind gerecht wird.

Wir sehen die Kinder als lernfähige, lernfreudige und lernbereite Wesen, die die Möglichkeit haben die Welt durch experimentieren, ausprobieren, aber auch durch Nachahmung in ihren Zusammenhängen verstehen zu lernen Dazu brauchen sie auch das Vorbild der Erwachsenen.

Überschaubare und nachvollziehbare Tätigkeiten der Erzieher in Garten, Haushalt und im handwerklichen Bereich können vom Kind wahrgenommen, miterlebt und auch nachgeahmt werden ...

Zusätzlich bietet natürliches, fantasieanregendes Spielmaterial die Möglichkeit zu freiem Spiel, bei dem die Kinder aus sich selbst schöpfen können. Erfahrungen mit den Elementen Erde, Wasser Luft und Feuer, künstlerische Tätigkeiten, rhythmische Spiele und Haushaltstätigkeiten bilden die Grundlage für tätigkeitsbezogenes Lernen und regen die Entfaltung der Sinne an. Erst dann können sich durch das eigene Tun Zusammenhänge erschließen und das Vertrauen in die eigenen Kräfte wachsen. Durch die eigene Gesinnung geben wir dem Kind zudem Werteorientierung.

Der Tagesablauf ist rhythmisch gegliedert in täglich wiederkehrende Elemente und in Aktivitäts- und Ruhephasen. Dieser sich ständig wiederholende Wechsel gibt dem Kind Sicherheit und Vertrauen. Die rhythmische Wiederholung findet sich auch im Wochen– und Jahreslauf wieder. Der Jahresrhythmus wird getragen durch Veränderungen in der Natur. Höhepunkte erleben die Kinder durch das Feiern der christlichen Jahresfeste.


Organisation und Verwaltung

Unser Kindergarten ist ein eigenständiger Verein, der sich selbst verwaltet. Pädagogen, Eltern und Vorstand arbeiten miteinander in den unterschiedlichsten Bereichen der Kindergartengemeinschaft. Alle Beteiligten tragen und gestalten aktiv die soziale Gemeinschaft und bringen ihre individuellen Fähigkeiten in den Kindergarten ein. Wir verstehen uns als zeitgemäßen Kindergarten, der sich ständig den Herausforderungen den sich wandelnden Bedürfnisse der Familien stellt und somit ständig in Bewegung und im Prozess ist. Entscheidungen werden überdacht und neu getroffen auch sehen wir Konflikte als Chance. Dieses bedarf ein hohes Maß an Offenheit und Wertschätzung, Gesprächsbereitschaft, Empathie und Verständnis für das jeweilige Gegenüber.

Jede Erziehung ist Selbsterziehung. Aus– und Weiterbildung, sowie Supervision in regelmäßigen Abständen des pädagogischen Kollegiums, des Vorstandes und der Eltern sind uns wichtig, damit wir unserer Aufgabe gerecht werden können.

Mit unserer Arbeit möchten wir den Kindern einen geschützten Raum schaffen, in dem sie sich aufgenommen fühlen, sowie ihnen altersgemäße Lern- und Entwicklungsbedingungen bieten. Wir wollen unseren Familien einen Ort für Begegnung und Austausch in der Gemeinschaft unseres Kindergartens ermöglichen.

 
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